25.02.2026

Sparsamkeit im Haushalt: AfD kritisiert Ausgaben!

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Kämmerer, werte Ratsmitglieder, liebe

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Borken und Vertreter der Medien,

wir stehen heute hier, um über den Haushaltsplan 2026 zu beraten – ein Zahlenwerk, das uns als

„der richtige Weg“ verkauft wird. Doch wenn man dem Geld folgt – ganz nach dem Motto „Follow

the Money“ – stellt sich die dringende Frage: Wohin führt dieser Weg eigentlich? Führt er in eine

solide, enkeltaugliche Zukunft oder lediglich in die Verwaltung eines schleichenden Mangels,

während man gleichzeitig kostspielige Luftschlösser finanziert?
Borken ist keine Insel!

Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, die man im Rathaus gerne hinter blumigen

Begriffen wie „Gestaltung des Lebensraums“ versteckt. Die finanzielle Lage der Kommunen in

Deutschland wird
selbst von der Verwaltung als „dramatisch schlecht“ bezeichnet. Wir sehen eine
Entwicklung, bei der die Erträge deutlich langsamer steigen als die Aufwendungen. In Borken

blicken wir auf geplante Auszahlungen für Baumaßnahmen, die allein für 2026 bei rund 32

Millionen Euro liegen und in den Folgejahren sogar auf fast 37 Millionen Euro ansteigen sollen.

Als AfD-Fraktion mahnen wir hier zur Besonnenheit. Wir vermissen in den Strukturen dieses Rates

den echten, den schmerzhaften Gedanken des Sparens. Der Kämmerer spricht zwar

pflichtbewusst von „Kostensenkungen in breiter Front“ , hier müssen den Worten auch Taten

folgen.. Man lobt sich für die Liquidität und die Rückstellungen, doch gleichzeitig beobachten wir

eine besorgniserregende Tendenz: Es scheint, aktuell, in diesem Haus wichtiger zu sein, „außer-

häusliche Bedürfnisse“ zu befriedigen, statt sich auf den harten Kern der kommunalen

Daseinsvorsorge zu konzentrieren.

Schauen wir uns doch an, was hier als „Investition“ deklariert wird. Wir sehen Anträge und Projekte,

die massiv von der CDU, der SPD, den Grünen, der UWG vorangetrieben werden. Da wird von der

„Mobilitätswende“ geträumt, von „Fietse first“ und dem Ausbau von Mobilstationen. Wir lesen von

der Modernisierung der Bücherei, der Standortentwicklung der Musikschule und Projekten wie

dem „3ECK“ oder dem „FARB“.

Verstehen Sie mich nicht falsch:
Kultur und Bildung sind wichtig. Aber wir müssen als
verantwortungsvolle Ratsmitglieder endlich zwischen Bedarf und Bedürfnissen unterscheiden!

AfD Stadtratsfraktion Borken